Historische Dokumente und Wertpapiere
Schuldscheine
Notgeld
Inflations-Gutscheine aus dem Jahr 1923 waren ein typisches Merkmal der Hyperinflation in der Weimarer Republik. Unternehmen, Städte und Gemeinden gaben diese Gutscheine – auch als „Notgeld“ bezeichnet – als Ersatz für das rapide an Wert verlierende Papiergeld aus, um den akuten Bargeldmangel zu überbrücken.
Diese Gutscheine wurden häufig im Kreis befreundeter Unternehmen als Zahlungsmittel akzeptiert und existierten, ähnlich wie Banknoten, in verschiedenen Wertstufen. Sie ermöglichten es Unternehmen und Konsumenten, trotz der Hyperinflation wirtschaftlich aktiv zu bleiben und die gravierendsten Folgen der Geldentwertung abzumildern.
Voraussetzung für die Nutzung war, dass Geschäftspartner die Gutscheine annahmen – dies setzte gegenseitiges Vertrauen und ein funktionierendes lokales oder branchenspezifisches Netzwerk voraus. Gutscheine waren nur dann von praktischem Nutzen, wenn man sie selbst sinnvoll eintauschen oder zur Bezahlung von Lieferanten und für den Erwerb benötigter Materialien verwenden konnte. Andernfalls bestand das Risiko, auf wertlosen Papieren sitzenzubleiben. Zudem war die Einlösung der Gutscheine meist zeitlich begrenzt.
Mit der Währungsreform im November 1923 und der Einführung der Rentenmark endete die Hyperinflation, und die Ausgabe von Notgeld wurde eingestellt.
Gutschein über 1 Mio Mark von TN, 1923, Unterschriften: Carl Leichthammer u. Carl Lehner

Aktien
Anleihen
Zins- und Dividentencoupons
Urkunden
1894 Notarvertrag Gründung Normal-Zeit Berlin
Am 1. Mai 1894 erschienen in Berlin beim Notar Siegmund Friedländer, im Bezirk des Königlich Preußischen Kammergerichts, der Kaufmann Friedrich Mattfeld Berlin mit der Vollmacht des Kaufmanns Friedrich Missler zu Bremen und 2 weiteren zukünftigen Geschäftsführern, und schließen den Gesellschafts-Vertrag für die Firma Normal-Zeit GmbH Berlin ab. Zweck der Gesellschaft ist Herstellung und Betrieb zentraler Uhren- und Signal-Einrichtungen:

Am 20.9.1920 hat Carl Lehner die "Normal-Zeit GmbH Berlin" zur "H.Fuld u. Co. Telephon u. Telegraphenwerke" übernommen
1894 Notarvertrag Kapitalerhöhung Normal-Zeit Berlin
Der Kaufmann Friedrich Missler zu Bremen und sein Mitgesellschafter Kaufmann Friedrich Mattfeld aus Berlin erhöhen das Stammkapital ihrer Normal-Zeit GmbH auf 250.000 Mark

Verträge
Harry Fuld's Businessplan
Test Hagenmaier
